7. März 2017

Erlaubt ist, was gefällt: neues Denken am Weltfrauentag

Jeder, der heute in der Landwirtschaft arbeitet – ob im Rahmen eines Familienbetriebs seit mehreren Generationen, durch Einheirat oder eigenständigen Hofbetrieb – weiß: Frauen in der Landwirtschaft – das Thema hat viele Gesichter. Aus zahlreichen Gründen. Denn erlaubt ist, was gefällt  und funktioniert. So steht hier die selbstbewusste Landwirtin, die ihren eigenen Betrieb führt. Und dort die Landwirtin, die gemeinsam mit ihrem Mann oder der Familie den Hof oder sogar einige Bereiche komplett eigenständig betreibt. Selbst die klassische Bauersfrau gibt es – ein Glück! – noch. Oder die Teilzeitkräfte. Oder die Frauen, die Haus & Hof zusammenhalten, die einfach mit anpacken und auch Landwirtinnen, die am liebsten selbst den Mähdrescher fahren. Ja: Frauen besetzen heute z. B. in NRW jeden 3. Arbeitsplatz im landwirtschaftlichen Betrieb – und es gibt noch mehr interessante Fakten …

Adama feiert Frauen in der Landwirtschaft: jedes Jahr am 8. März am Weltfrauentag – feiern Sie mit

Dass die Rolle sowie der Einfluss von Frauen in der Landwirtschaft jahrhundertelang eingeschränkt und unterschätzt wurde – oder auch, dass Landwirtschaft immer noch als Männerdomäne empfunden wird –, daran erinnert uns bei Adama jährlich der Internationale Frauentag am 8. März.

Frauen und Landwirtinnen „in Zahlen“: Zeit für Fakten

Dass Landwirtschaft keine reine Männersache ist, das belegen zahlreiche Studien und legen handfeste Zahlen auf den Tisch. So besetzen Frauen laut dem Rheinischen Landwirtschafts-Verband (RLV) wie bereits erwähnt, jeden 3. Arbeitsplatz im landwirtschaftlichen Betrieb in NRW. Und wussten Sie: In 2013 waren 47 % der Saisonarbeitskräfte weiblich. Überhaupt wird die Mehrzahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Partnerschaft geführt. Darüber hinaus liegen rund 10 % der Betriebe komplett in Frauenhand. Der 8. März – ein Tag, an dem wir uns diese Tatsachen gerne vor Augen führen – und den Mut und die Tatkraft von Frauen feiern. Die interessante Studie zu Frauen in der Landwirtschaft lesen Sie hier.

Gleichberechtigung – mit Spagat zwischen Tradition und Moderne

Frauen bringen das Gute, das man ihnen schlechthin zuspricht, natürlich auch in die landwirtschaftliche Betätigung mit ein: Ideen, Ausdauer, Organisation – auch wenn es um Alternativen bei den Erwerbsmöglichkeiten geht. Und das kommt der deutschen Landwirtschaft in vielerlei Hinsicht zugute. Denn Entwicklungen machen nicht halt, der Wettbewerb schläft nicht und das Familienleben darf auch nicht leiden. Oft sind es die Frauen, die diesen Spagat meistern, Traditionen erhalten und trotzdem mit der Moderne mitgehen.

Internationaler Frauentag, Weltfrauentag – so hat alles angefangen…

Der 8. März wurde von den Vereinten Nationen als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden ausgerufen. Ursprünglich entstanden war er im Kampf um Gleichberechtigung und Wahlrecht für Frauen um das Jahr 1909. Das Gegenstück für Männer ist der,  seit dem Jahr 2000 am 3. November gefeierte Weltmännertag, als Aktionstag zur Männergesundheit. Denn bei aller Bewunderung für Frauen – so feiern wir am 8. März auch die Gleichberechtigung. Also wie wäre es mit „Bäuerin sucht Mann“? In diesem Sinne: herzlichen Glückwunsch zum internationalen Frauentag an alle weiblichen Kräfte in der Landwirtschaft!

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